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Willkommen auf der Internetpräsenz

der Feuerwehr Wettringen



Schön, dass Sie Zeit und Interesse haben, sich näher über Ihre Feuerwehr Wettringen zu informieren. Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen aufzeigen, dass so eine Feuerwehr eben nicht nur aus einer Einheit besteht, die Brände löscht, sondern aus viel mehr. Wir möchten darstellen wie komplex diese Organisation ist und welches hohe Engagement von vielen an den Tag gelegt wird, um zu dem gemeinsamen Ziel zu gelangen: Schutz und Hilfe für Bürger von Bürgern.


Wie eine Fernbeziehung mit der Wehr

Rückblick mit der Feuerwehr auf die vergangenen Monate unter dem Corona-Auflagen

Von Jens Keblat

Kommando Entfernung

Wichtige Abstimmungen bei der Feuerwehr in Corona-Zeiten: Mit Mindestabstand und limitierter Personenanzahl haben sich die Wehrführer kürzlich mit ihrem Kommando abgestimmt und über die nahe Zukunft nach dem Corona-Modus beraten.

Fotos: Keblat

In einem durchschnittlichen Monat rücken sie zu mindestens vier Einsätzen aus, treffen sich zu zwei kleineren und einer größeren Übung, wirken teilweise in weiteren Abteilungen der Feuerwehr mit oder lernen bei Fort- und Weiterbildungen dazu. Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr sind ständig unterwegs, tragen die Dienstkleidung oft mehrmals in der Woche. Das schafft Identifikation mit der Sache und ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl in der allmählich immer weiblicher werdenden Mannschaft. Die Mitarbeit bei der Freiwilligen Feuerwehr fordert die persönlichen Ressourcen und fördert ganz nebenbei auch Freundschaften. Feuerwehr bedeutet für viele Familie, doch seit Anfang März sind die Frauen und Männer gezwungen, eine Art Fernbeziehung mit ihrer Feuerwehr zu führen. Inzwischen profitieren die Wehrleute zwar bereits von den ersten Lockerungen, doch die vergangenen Monate waren auch für sie eine Herausforderung, denn es liegt nicht in der Natur eines Feuerwehrmitglieds, nichts zu tun. „Das ist schon komisch, wenn Du im Gerätehaus bist und gar keinen triffst und allen sagen musst, dass das Gerätehaus gesperrt ist. Das ist schon schwierig“, sagt Christoph Remki. Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Mathias Krümpel hat der Wehrführer in einem Besprechungsraum des Gerätehauses Platz genommen, um über das zu sprechen, was in den vergangenen Monaten passiert und vor allem nicht passiert ist.

Grundsätzlich stellt Remki fest: „Es war kein Dornröschenschlaf, wir waren zu jeder Zeit einsatzbereit. Wir haben auch viel kommuniziert, auch wenn wir uns nicht getroffen haben“. Doch neben den für Remki und Krümpel glücklicherweise wenigen Einsätzen unter strengem Mund-Nasen-Schutz, habe krisenbedingt vieles nicht stattfinden können: die Aufführungen der Laienspielschar - abgesagt. Statt fünf ausverkauften Vorstellung blieb den Beteiligten nur eine Generalprobe mit 25 Zuschauern und die Hoffnung auf Wiederholung im nächsten Jahr.

Der traditionelle Maigang und die Gemeinschaftsübungen mit umliegenden Einheiten - auch abgesagt. Remki: „Das sind so Sachen, die vermisst man.“ Außerdem: die Jahreshauptversammlung. Auch die konnte nicht mehr stattfinden. Dabei hatten sich die Kameraden schon auf eine besondere Premiere gefreut: „Wir wollten uns dieses Jahr zum ersten Mal gegenseitig mit einer Abordnung besuchen“, sagt Krümpel und meint die Nachbarwehr Neuenkirchen.

Ebenfalls nicht stattfinden konnte das 125-jährige Jubiläum des wehreigenen Musikzuges, aus dem jetzt ein großes 126-Jähriges werden soll. Es wird wohl so oder so in die Geschichtsbücher eingehen, ebenso wie die Zeit der Corona-Pandemie insgesamt für die Feuerwehr: „Einen so langen Zeitraum ohne Übungen hat es noch nicht gegeben“, sagt Krümpel, der ebenso wie Remki auf drei Jahrzehnte Feuerwehrdienst zurückblicken kann.

Auch traurige Momente mussten sie in den vergangenen Wochen bereits irgendwie bewältigen: „Ein Kamerad aus der Ehrenabteilung ist verstorben und wir konnten ihm nicht das letzte Geleit geben - das machen wir sonst eigentlich immer“, so Remki. „Für die Mitglieder der Ehrenabteilung ist das sehr schlimm, weil die ja sonst auch schon nicht so oft loskommen und jetzt gehören sie auch noch zur Risikogruppe. Die werden sich auch die nächsten Wochen noch nicht treffen, das ist eigentlich sehr schade für die“, ergänzt Krümpel.

Weil eine Feuerwehr nicht gänzlich pausieren kann, sei in den Wochen des absoluten Shutdowns aber auch vieles digital weitergelaufen, die Erstellung des Brandschutzbedarfsplans etwa: „Wir konnten Videokonferenzen machen, das war schon echt gut und professionell“, sagt Remki. Für die Brandschutzexpertin, die den Bedarfsplan erarbeitet hat, habe man eine virtuelle Begehung des Gerätehauses möglich gemacht, auch sonst sei vieles per Internet gelaufen. Nachdem insgesamt nur ein Kamerad vorbeugend nach einem Skiurlaub in Quarantäne gewesen sei, gehe es für die Feuerwehr nach den Sommerferien wieder richtig los. Erst dann werde man den Übungsbetrieb wieder aufnehmen. Wegen der Vielzahl der Gruppen und der Verfahrensanweisung des Kreisbrandmeisters, wonach Gruppen nur mit halber Stärke üben sollen, müsse man die Ferien noch abwarten, wie Remki erklärt: „Wir haben insgesamt fünf Gruppen und die sind auf zwei Wochen aufgeteilt und dann kommt da noch der Musikzug dazu.

Wenn wir allein die Gruppen jetzt aufteilen müssten, hätten wir schon zehn Gruppen“, was nicht machbar sei. Bei einer Kommandositzung sei darüber noch einmal beraten worden. Besser laufe es da für den Musikzug, der schon einige Male - unter hohen Hygieneanforderungen vor allem für die Blechbläser - wieder proben konnte und auch für die 17 Teilnehmer der Grundausbildung: „Die Ausbildungsgruppe ist schon wieder dabei“, freut sich Remki, der sich auch darüber freut, dass die Jugendlichen den Shut-down für lehrreiche Skype-Konferenzen genutzt haben.

 „Es war kein Dornröschenschlaf, wir waren zu jeder Zeit einsatzbereit. Wir haben auch viel kommuniziert, auch wenn wir uns nicht getroffen haben." Christoph Remki

Während jetzt alle Mitglieder der Einsatzabteilung auf das Ende der Sommerferien warten, „bei dem einen oder anderen kribbelt es natrlich, die wollen üben“, sagt Krümpel. macht Remki auch den Kindern im Hiärtken Hoffnung. Als Ersatz für die ausgefallenen Gerätehausbesichtigungen der Kitas werde derzeit über einen offenen Nachmittag nachgedacht. Einen Termin aber könne man dafür wegen der allgemeinen Lage noch nicht absehen.

bungen Corona 

Wegen der Corona-Pandemie müssen die Prüfungen warten, doch erste Unterrichtseinheiten der Ausbildungsgruppe konnten bereits wieder stattfinden. Dabei haben die 17 jungen Frauen und Männer unter anderem gelernt, verschiedene Rettungsgeräte, auch schweres hydraulisches Rettungsgerät, etwa an Fahrzeugen einzusetzen. Gemeinsam haben sie einen ausrangierten Pkw in ein Cabriolet ohne Türen und Fenster verwandelt.

 

 

Beförderungen, Ernennungen und Ehrungen im kleinen Kreis

Ehrenamt in Zeiten der Krise würdigen

Gruppenbild

Eine Veranstaltung mit Vorbildcharakter für andere Wehren: Im Fliärtken wurden am Sonntag Feuerwehrleute befördert, ernannt und in einem Fall ausdrücklich geehrt. Normalerweise geschieht dies bei der Jahreshauptversammlung, die wegen der Pandemie seit Monaten nicht stattfinden kann.

Fotos/Text: Keblat/ MV

Statt einer großen Jahreshauptversammlung mit Pauken und Trompeten: Zur Wertschätzung ihrer Nachwuchskräfte sowie verdienter Mitglieder hat die freiwillige Feuerwehr am Sonntag zu Beförderungen, Ernennungen und Ehrungen im kleinen Kreis eingeladen. Eine Antwort auf die Corona-Pandemie mit Vorbildcharakter. Zwischen allen Einsätzen und Übungen gibt es bei der freiwilligen Feuerwehr eine Veranstaltung, die in jedem Jahr gesetzt ist, ohne die es einfach nicht geht: die Jahreshauptversammlung. Sie bietet den für den Jahresbericht, die Einsatzstatistik und vor allem auch für die üblichen Personalangelegenheiten notwendigen Raum. Doch in diesem Jahr hat es diese Traditionsveranstaltung für alle Mitglieder der Feuerwehr getroffen. Wie in vielen anderen Kommunen musste sie wegen der Pandemie ausfallen und kann im gewohnt großen Format auf unbestimmte Zeit nicht nachgeholt werden. Zwar ist die Einsatzbereitschaft dadurch nicht beeinträchtigt und viel los ist bei der Feuerwehr im Hiärtken dennoch, doch die beiden Wehrführer

Christoph Remki und Mathias Krümpel wissen, dass es mit Blick auf die Personalangelegenheiten vor allem um eines geht: Wertschätzung. Um das ehrenamtliche Engagement auch inmitten der Krise angemessen zu würdigen und die Motivation der Frauen und Männer hochzuhalten, haben sie mit der Unterstützung von Bürgermeister Berthold Bültgerds und ihrem Kommando am Sonntagvormittag zu einem Festakt im kleinstmöglichen Kreis eingeladen.

 Schulterklappen

Die allerersten Schulterklappen: Am Sonntag erhielten die Anwärter neben ihrer Ernennungsurkunde zum ersten Mal Schulterklappen.

 Schmuck

Schmuck für den Festakt, der wohl in die Chronik einfließen wird.

„Ganz besonders freue ich mich, dass ich heute 14 Kameradinnen und Kameraden der Ausbildungsgruppe verpflichten darf, die sich entschlossen haben, sich ehrenamtlich für die Sicherheit der Wettringer Bürger zu engagieren“, sagte Remki mit Blick auf die Ausbildungsgruppe, die sich selbst während des Shut-downs virtuell getroffen hatte, um den umfangreichen Lernstoff zu pauken. Remki lobte den Zusammenhalt in der Gruppe, wie auch bei der Feuerwehr insgesamt: „Das Besondere an der Kameradschaft ist, dass sie nicht an Freundschaft oder Kumpanei gebunden ist“, sondern von jedem als eine Art Dienstpflicht gefordert werde, um auch lebensgefährliche Situationen meistern zu können. Aus dieser besonderen Kameradschaft, der sich jetzt auch vier junge Frauen verpflichtet haben, „kann auch eine lebenslange Freundschaft entstehen“, so Remki weiter. Lobende Worte für den Einsatz vor allem auch innerhalb der Feuerwehr fand auch Bürgermeister Bültgerds: „Die Ehrenamtlichkeit ist nicht hoch genug zu bewerten.“ Im Hiärtken könne man stolz auf eine schlagkräftige Feuerwehr sein, die nicht zuletzt wegen Veranstaltungen wie dieser derzeit keinerlei Nachwuchsprobleme habe, so Bültgerds weiter.

 

Weitere Ehrungen

Neben den 14 jungen Frauen und Männern, die rückwirkend zum 7. März, dem Datum der ausgefallenen Jahreshauptversammlung, am Sonntag zu Anwärtern ernannt und zu ihrem Dienst verpflichtet wurden, hat es noch weitere Beförderungen und Ehrungen gegeben: Jana Berger wurde zur Feuerwehrmusikerin befördert, Niklas Brünen, Klaus Dropmann, Stefan Heimann und Christian Terwesten zu Oberfeuerwehrmännern, Julian Füßner zum Hauptfeuerwehrmann. Markus Abbing, Marcel Evelt und Andre Menzel wurden zu Brandmeistern befördert, Florian Füßner zum Oberbrandmeister. Gerätewart Werner Brüggemann erhielt eine wertschätzende Ehrung für seine besonderen Verdienste während der vergangenen Krisen-Monate. Als neben Einsätzen nichts mehr ging, hatte er für stets ausreichend Nachschub an Schutzmasken und Desinfektionsmittel gesorgt und sogar die Ärmelabzeichen auf die Uniformen der Anwärter genäht. Er sei täglich im Gerätehaus gewesen, so Remki.

 

Parkende Fahrzeuge behindern Feuerwehr

GEMEINDE WETTRINGEN Wettringen Wappen

Pressemitteilung

 

Parkende Fahrzeuge behindern Feuerwehr

Bei einem Einsatz der Feuerwehr am vergangenen Sonntag in einem verkehrsberuhigt ausgebauten Wohngebiet wurde die Durchfahrt der Feuerwehrfahrzeuge durch parkende Fahrzeuge behindert. Die Feuerwehr weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass in verkehrsberuhigten Bereichen nur auf den dafür ausgewiesenen Flächen geparkt werden darf. Grundsätzlich muss so geparkt werden, dass auch für größere Fahrzeuge die Durchfahrt jederzeit möglich ist.

Weiterhin bittet die Feuerwehr folgendes zu beachten:

Feuerwehrzufahrten

Nicht die Zufahrtswege und Stellflächen blockieren: Bei größeren Gebäuden sind häufig spezielle Zufahrtswege und Stellflächen für die Feuerwehr ausgewiesen. Damit wird sichergestellt, dass die Feuerwehr im Notfall den schnellsten und optimalsten Zugang zum Gebäude hat, um schnelle und effektive Hilfe leisten zu können. Entsprechend gekennzeichnete Rettungswege müssen freigehalten werden.

Hydranten

Hydranten auf den Straßen und Bürgersteigen freihalten: Unterflurhydranten erkennt man an den ovalen Schachtdeckeln. Parkt dort ein Auto, kann die Feuerwehr kein Löschwasser entnehmen und muss den nächsten Hydranten, der mehrere hundert Meter entfernt sein kann, suchen - das kostet viel Zeit

Notruf 112

Notruf bei der Kreisleitstelle: Bürgerinnen und Bürger sollen mitteilen, ob Menschen im Haushalt infiziert sind. Einsatzfähigkeit soll damit erhalten bleiben.

Der Kreis Steinfurt bittet dringend alle Bürgerinnen und Bürger, den Notruf 112 ausschließlich für akute Notfälle frei zu halten. Sofern in einer akuten Notsituation der Notruf gewählt wird, sollte die Anruferin oder der Anrufer auch mitteilten, ob Menschen im Haushalt leben, die infiziert sind, in häuslicher Quarantäne leben oder noch nicht ärztlich abgeklärte Erkältungssymptome aufweisen. Denn nur so können frühestmöglich Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden, um die Einsatzkräfte bestmöglich vor einer Infektion zu schützen. Das ist notwendig, um die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr, der Polizei, des Rettungsdienstes und des Technischen Hilfswerks weiterhin aufrecht zu erhalten.

Aktuelle Informationen zum Corona-Virus finden Sie hier.

VR Tour

Sehen Sie sich hier unser Gerätehaus in einer virtuellen Tour an.

Bewegen Sie sich durch streichen mit dem Finger oder der Maus im Raum.

Mit einem klick auf die Pfeile gelangen Sie in den nächsten Raum.

Viel Spaß


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Wetterwarnung für Kreis Steinfurt :
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Quelle: Deutsche Wetterdienst
Letzte Aktualisierung 15.08.2020 - 00:18 Uhr

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