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Willkommen auf der Internetpräsenz

der Feuerwehr Wettringen



Schön, dass Sie Zeit und Interesse haben, sich näher über Ihre Feuerwehr Wettringen zu informieren. Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen aufzeigen, dass so eine Feuerwehr eben nicht nur aus einer Einheit besteht, die Brände löscht, sondern aus viel mehr. Wir möchten darstellen wie komplex diese Organisation ist und welches hohe Engagement von vielen an den Tag gelegt wird, um zu dem gemeinsamen Ziel zu gelangen: Schutz und Hilfe für Bürger von Bürgern.


Wasserversorgung besonders im Blick

Fotos & Bericht: Jens Keblat/MV

Nach zwei Jahren Corona-Unterbrechung wieder eine gemeinsame Nachbarschafts-Übung

2021 09 11 H 10

Die erste Gemeinschaftsübung seit gut zwei Jahren, eine Übung mit ernstem Hintergrund, vielen Synergieeffekten und guten Ergebnissen: Die Freiwilligen Feuerwehren aus Wettringen und Neuenkirchen haben am Samstag gemeinsam bei der Firma Schubert in Bilk geübt.

Übung macht bekanntlich den Meister, und nach den auch für die Feuerwehren einschneidenden Pandemie-Hochphasen ist gerade auch eine größer angelegte Gemeinschaftsübung zweier Feuerwehren ein wichtiges Element, um einerseits wieder die gewohnten Abläufe zu festigen und anderseits die in früheren Zeiten gelebte Kameradschaft wieder zu ertüchtigen. „Das Zwischenmenschliche ist wahnsinnig wichtig", sagte Wettringens Gemeindebrandinspektor Christoph Remki, als der am späten Samstagnachmittag auf dem Gelände der Firma Schubert richtig Strecke macht.

Als Einsatz- oder vielmehr Übungsleiter muss er gerade zwei Einsatzabschnitte und die Wasserversorgung an verschiedenen Stellen im Blick haben. Die Wettringer Wehr und auch die Neuenkirchener Wehr war mit etlichen Fahrzeugen und Manpower voll dabei - ein starkes Bild, nach gefühlt unzähligen Monaten ohne größere Übung.

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Die Lage: Nach einer Verpuffung steht ein Teil der Produktionshalle binnen kurzer Zeit in Vollbrand, doch zwei Mitarbeiter - dargestellt von neuen 70 und 90 Kilo schweren Dummys - werden noch im Gebäude vermisst. Als die ersten Wehrleute eintreffen, drohen die Flammen bereits auf weitere Teile des Betriebs überzugreifen. Für Remki geht es jetzt darum, beide Feuerwehren zu koordinieren. Und dann gibt es da noch etwas, auf das es bei dieser Übung eigentlich ankommt: die Löschwasserversorgung. Weil die Firma Schubert weiter expandieren wolle, sagt Remki, fordere ein Brandschutzgutachten auch eine bessere Löschwasserversorgung für den Fall der Fälle.

Bei der Auseinandersetzung mit diesem Thema sei man jedoch auf einen glücklichen Zufall gestoßen: Neben der Netzinfrastruktur von Westnetz können die Wehrleute mitten in Bilk auch parallel auf die Leitung der Stadtwerke Ochtrup zurückgreifen, im Ernstfall stünde je nach Pegelstand sogar die nahe gelegene Vechte zur Verfügung. Nach kurzer Zeit ist klar: die erforderliche Löschwassermenge wird deutlich überreicht - alles gut. Erleichterung auch bei imi-Produktionsleiter Werner Wolters: „Das vermittelt ein Gefühl der Sicherheit. Das kann nur vorteilhaft für uns sein."

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Als die Wehr die Übungsgelegenheit bei ihm angefragt habe, sei er sofort Feuer und Flamme dafür gewesen: „Das Angebot haben wir dankend angenommen, damit wir uns auch wirklich sicher fühlen können, sollte einmal wirklich etwas passieren - was wir nicht hoffen. Für eine Übung ist das ein schönes Bild, aber ansonsten tue ich mich etwas schwer damit, wenn ich bei meiner Arbeitsstelle die Feuerwehr sehe", sagt er schmunzelnd. Bereits vor ein paar Jahren hätte die Wettringer Wehr noch gemeinsam mit Löschzug Welbergen auf dem Gelände geübt, jetzt sind auch die Neuenkirchener auf den Ernstfall an dieser Stelle vorbereitet.

Nach gut zwei Stunden ist klar: „Übungsziel erreicht -ich bin super zufrieden", zeigte sich Remki zufrieden und ergänzte: „Beide Personen wurden gefunden und gerettet." Bei einer späteren Nachbesprechung im Gerätehaus zeigte sich auch Wettringens Bürgermeister Berthold Bültgerds dankbar für das Engagement beider Wehren. Ähnlich wie Remki äußerte sich unterdessen auch Neuenkirchens Wehrführer Ralf Stoltmann, der sich über die Einladung nach dem gemeinsamen Großbrand kürzlich erfreut zeigte: „Ich finde es toll, dass wir endlich mal wieder ein bisschen Normalität in die Sache kriegen, weil die Kameradschaft zwischen uns wirklich zu kurz gekommen ist."

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Apropos Normalität: An dieser Übung nahmen ausschließlich Wehrleute mit vollständigem Impfschutz, negativem Schnelltestergebnis und mit zusätzlich kräftezehrender FFP2-Maske teil. Auch zwei Jahre nach der letzten Gemeinschaftsübung ist noch längst nicht alles wie früher.

 

 

Reithalle wird durch Feuer zerstört

Unterstützung aus Rheine und Wettringen / Schwierige Wasserversorgung sorgt für Probleme

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Vor größte Herausforderungen stellte die Wehr die schwierige Löschwasserversorgung vor Ort.

 

Bericht: Felix Fritzemeier/MV

Ein Sachschaden von rund einer halben Million Euro, Tiere und Menschen unverletzt - das ist die vorläufige Bilanz eines Brandes auf einem Reiterhof in der St. Arnolder Dorfbauerschaft am späten Dienstagabend. Dort, westlich von St. Arnold, brannte eine Reithalle in voller Ausdehnung. Flammen und Rauch waren schon von Weitem zu sehen. Die Freiwillige Feuerwehr war mit einem Großaufgebot, mit fast 100 Einsatzkräften, vor Ort. Auch die Drehleiter aus Rheine sowie Kräfte der Feuerwehr Wettringen wurden nachalarmiert. Mehrere Trupps unter Atemschutz bekämpften stundenlang die Flammen. In der rund 1200 Quadratmeter großen Halle standen in erster Linie mit Stroh beladene Wagen. Eine benachbarte Halle konnte die Feuerwehr durch das Errichten einer Riegelstellung vor den Flammen schützen. Nach Angaben von Einsatzleiter Rolf Bücker von der Freiwilligen Feuerwehr Neuenkirchen kamen weder Menschen noch Tiere zu Schaden. Die Besitzer hätten die Pferde schnell aus dem direkten Gefahrenbereich geholt. Die Reithalle war nicht mehr zu retten, sie brannte komplett aus. Nach und nach brach das Dach zusammen. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten vorsichtigen Schätzungen der Polizei auf rund 500 000 Euro. Die Brandursache ist noch unklar. Vor große Herausforderungen stellte die Wehr die schwierige Löschwasserversorgung vor Ort. ,,Wir haben sehr wenig Löschwasser zur Verfügung", sagte Bücker am Abend vor Ort. Bereits auf der Anfahrt forderte er daher zwei Großtanklöschfahrzeuge an, außerdem brachten Landwirte mit Güllefässern Löschwasser zur Einsatzstelle. Die Feuerwehr Wettringen organisierte einen Pendelverkehr, die große Transportleitung vom Wasserwerk St. Arnold nach Rheine wurde zur Löschwasserversorgung angezapft.

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Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort. Auch die Drehleiter aus Rheine sowie Kräfte der Feuerwehr Wettringen wurden nachalarmiert.

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Mehrere Trupps unter Atemschutz bekämpften die Flammen.

 

Bewaffneter droht und zündet Auto an

Gefährlicher Einsatz im Ortsteil Andorf: Mann offenbar psychisch

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Erst nachdem die Polizei den bewaffneten Mann überwältigt hatte, konnte die Feuerwehr sicher löschen.

 

2021 08 18 PKW Brand 12

Bei dem Einsatz entstand am Ende auch durch das Eingreifen der Einsatzkräfte abseits des Totalschadens für das Auto nur ein geringerer Sachschaden.

 

Zu einem ungewöhnlich gefährlichen Einsatz in Wettringen sind am Montagabend Polizei und Feuerwehr ausgerückt. An einem Bauernhaus im Andorf hatte ein bewaffneter Mann gegen 19.45 Uhr Menschen bedroht und ein Auto angezündet.

Nachdem die Polizei ihn beruhigen konnte, löschte die Feuerwehr den Brand. Nach Schilderungen der Polizei vor Ort bedrohte der 30-Jährige offenbar mit einer Axt und Sägewerkzeug Passanten und Anwohner. Zuvor hatte er ein Auto, das in einem Carport abgestellt war, mit Axt und weiteren Werkzeugen beschädigt und schließlich in Brand gesetzt. Da die Einsatzkräfte der Feuerwehr zunächst nicht löschen konnten, weil sie sich selbst vor dem Mann schützen mussten, griff das Feuer des brennenden Autos auf den Carport über und zerstörte Unrat sowie verschiedene dort gelagerte Gegenstände. Die ersten Polizisten vor Ort versuchten den Mann, der sich in der Nähe des brennenden Autos aufhielt, aus der Distanz anzusprechen und zum Ablegen der Waffen zu bewegen. Dies teilte ein Polizeisprecher auf MV-Anfrage mit. Die fortlaufenden Versuche, den Mann verbal zu beruhigen, waren schließlich mit dem Eintreffen weiterer Einsatzkräfte erfolgreich und der 30-jährige legte die Waffen ab. Erst nachdem die Polizei den Mann beruhigt hatte, löschte die Wehr das Feuer und verhinderte, dass die Flammen vom Carport weiter auf den Dachboden einer angrenzenden Scheune übergriffen, in der Stroh gelagert wurde. Wie die Wettringer Feuerwehr berichtet, kam es immer wieder zu kleineren Explosionen - wohl durch platzende Reifen und Behälter, weswegen die Brandbebämpfung aus einiger Entferung stattfinden musste. Noch am frühen Dienstagmorgen rückte die Feuerwehr ein zweites Mal aus, um einige Holzbalken zu löschen, die sich wieder entzündet hatten. Zu den Hintergründen der Tat, den Motiven des Mannes und der Höhe des Schadens erklärte ein Polizeisprecher am Dienstagmorgen, dass der 30-jährige Mann psychisch krank sei und zur ärztlichen Behandlung an die LWL-Klinik in Lengerich übergeben wurde. Abseits vom Totalschaden am Auto sei am Gebäude neben dem Carport lediglich ein geringer Sachschaden entstanden.

 

Bericht / Foto, Fritzemeier (MV)


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Wetterwarnung für Kreis Steinfurt :
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Es treten Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 55 km/h (15m/s, 30kn, Bft 7) und 70 km/h (20m/s, 38kn, Bft 8) anfangs aus südwestlicher, später aus westlicher Richtung auf. In Schauernähe sowie in exponierten Lagen muss mit Sturmböen um 80 km/h (22m/s, 44kn, Bft 9) gerechnet werden.
Amtliche WARNUNG vor WINDBÖEN
Freitag, 22.10. 06:00 bis Freitag, 22.10. 10:00
Es treten Windböen mit Geschwindigkeiten bis 60 km/h (17m/s, 33kn, Bft 7) aus südwestlicher Richtung auf.
2 Warnung(en) aktiv
Quelle: Deutsche Wetterdienst
Letzte Aktualisierung 21.10.2021 - 22:08 Uhr

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