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eiko_icon Stallanlage komplett ausgebrann

Brandeinsatz > Wald / Flächen
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Einsatzort Details

Maxhafen
Datum 28.07.2019
Alarmierungszeit 21:53 Uhr
Alarmierungsart Vollalarm still
eingesetzte Kräfte

FW Wettringen
Fahrzeugaufgebot   ELW  LF20  LF10  TLF4000  MTW
Brandeinsatz

Einsatzbericht

von Jens Keblat/MV

Ein Stallanlage für Kaninchen ist am späten Sonntagabend in Maxhafen ein Raub der Flammen geworden. Nach ersten Erkenntnissen könnten bei dem Brand etwa 30 Kaninchen und möglicherweise auch zwei Katzen verendet sein. Die Polizei ermittelt.

Starke Rauchentwicklung

Um 21.53 Uhr am Sonntagabend ist die freiwillige Feuerwehr mit sämtlichen Kräften zu einem Feuer in der Bauerschaft zwischen Wettringen und Neuenkirchen alarmiert worden. „Wir wurden alarmiert zu einem Waldbrand hier in Maxhafen und sind dementsprechend auch ausgerückt“, sagte Einsatzleiter Mathias Krümpel. Bereits auf der Anfahrt sei für die Wehrleute eine starke Rauchentwicklung trotz der Dunkelheit deutlich wahrnehmbar gewesen, vor Ort seien die ersten Trupps dann auf immens hohe Flammen gestoßen. Krümpel: „Die Flammen haben meterhoch geschlagen, bis zur Baumkronenspitze – das sah auch schon beeindruckend aus.“ Die eigentliche Brandstelle liegt hinter dem Bahndamm in einer mehrere Meter tiefen Senke. „Wir haben am Rande eines Waldes ein Gartenhäuschen gefunden, auch mit einer Stallung für Kaninchen und einem Geräteschuppen – auch angebaut – und der brannte in voller Ausdehnung“, sagte der Einsatzleiter weiter.

Sofort habe man zwei voneinander unabhängige Wasserversorgungen aufgebaut, um möglichst schnell viel Wasser gen Vegetation zu bekommen: „Wir haben auch ein Güllefass mitalarmiert und das hat unser erstausrückendes Fahrzeug, das TLF 4000, auch mit Wasser gespeist“, so Krümpel weiter. Mit dem zweiten Fahrzeug habe man dann von einem nahegelegenen Hydranten aus Wasser zum Brandobjekt gefördert. Doch für die in der Stallanlage untergebrachten Kaninchen sei trotz des Einsatzes jede Hilfe zu spät gekommen: „Den Tieren haben wir leider nicht helfen können, ich kann auch nicht genau sagen, wie viele es waren“, sagt Krümpel.

Polizei ermittelt

Die Polizei geht derzeit davon aus, dass bei dem Brand etwa 30 Kaninchen verendet sind und möglicherweise auch zwei Katzen. Und trotzdem sprach Mathias Krümpel von einer relativ glücklichen Ausgangslage für die Feuerwehr: „Es ist gut, dass das Feuer direkt gesehen worden und die Feuerwehr eben auch alarmiert worden ist, sonst hätte das durchaus auch anders ausgehen können.“ Denn eigentlich war die Feuerwehr zunächst zu einem Waldbrand alarmiert worden und dazu, so Krümpel, hätte aufgrund der massiven Flammen nicht mehr viel gefehlt. Wie es zu dem Brand kommen konnte, ermittelt jetzt die Kriminalpolizei. Bereits vor zwei oder drei Jahren, hieß es von der Feuerwehr, habe die Gartenhütte schon einmal gebrannt, wenn auch in deutlich geringerem Ausmaß.

 

sonstige Informationen

Einsatzbilder